18. Gedächtnisfahrt am 23. April 2005

11. 11. 13
Autor: Josef Krings
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Plakette-2005-frei-Im Vorfeld der Veranstaltung traten Schwierigkeiten verschiedenster Art auf, die lange Zeit eine erneute Auflage des beliebten Treffens fraglich erscheinen ließen. Dazu gesellten sich zu allem Überfluss in der Woche vor dem vorletzten April- Wochenende ungünstige Wetterbedingungen mit wolkenverhangenem Himmel und teilweise heftigen Regenschauern. Doch am Morgen klarte es auf und von den gemeldeten 165 Fahrzeugen gingen tatsächlich 158 an den Start. Damit sank die Quote der Nichtteilnehmer erstmals und unerwartet auf lediglich 4 %. Selbst die von weit her anreisenden Karin und Horst Musial aus Bavois am Genfer See oder etwa John Gallon aus Sutton hatten sich durch das Wetter nicht abschrecken lassen und brachten ihre Dauphine bzw. den Austin Swallow-Sports wohlbehalten nach Kerpen.

 

So konnte Bürgermeisterin Marlies Sieburg Teilnehmer aus Deutschland, England, der Schweiz, Belgien, Schweden und den Niederlanden begrüßen. Während Frau Sieburg ihr Herz an einen Messerschmidt KR 200 verlor, freute sich Willi Volk als Vorsitzender der "Saab- Freunde Erftkreis" besonders über den erstmaligen Auftritt eines historischen Saab im Starterfeld, während Josef Krings bekanntermaßen "feuchte" Augen bei der Vorstellung des bunten Feldes mit einer großen Anzahl von Fahrzeugen bekam, die vor 1950 gebaut waren.

In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Thema

"Erben des Apicius - vom Essen und Trinken an Neffel und Erft".

Begleitheft2005TitelBegleitheft2005RuecksIn der 112seitigen Begleitschrift war dazu Wissenswertes zusammengestellt und die traditionell zugehörige Ausstellung bot Augenfälliges informativ dar. Sie musste erstmals in der Jahnhalle präsentiert werden, was den Veranstaltern nicht recht ins Konzept passte, da dieser integrale Bestandteil der Veranstaltung in seiner Bedeutung zu sehr an den Rand gedrängt wurde. Viele der Teilnehmer bestätigten ungefragt und spontan diese Einschätzung. Die Zukunft wird zeigen, wie sich dieser Teilbereich weiter entwickeln wird.

Die Route über eine Länge von 135 Kilometern, die sich am Thema orientierte, führte bis zum Kloster Mariawald, das nicht nur wegen der dort im Restaurant stets angebotenen Erbsensuppe in der Region sehr bekannt ist. Warum zahlreiche Teilnehmer die Durchfahrt von Hostel ausließen, lag wohl am Schlenker im Streckenverlauf, der offensichtlich in seiner Bedeutung unterschätzt wurde. Damit hatte man allerdings nicht nur eine Durchfahrtskontrolle verpasst und sich 20 Punkte eingehandelt, sondern auch den Anblick des von Fachwerkhäusern umstandenen Dorfplatzes mit Teich und Picknick- Platz. Neben den Ortsdurchfahrten boten die Felder und Wälder unserer Region mit ihren Abstufungen in den Farben Gelb, Grün und Braun einen unvergleichlichen Augenschmaus, den wohl alle Teilnehmer genossen haben werden. Darüber hinaus war das Gelände der Familie Stollenwerk, bedeutender Hersteller von Konserven, die Restaurants "Sophienhöhe" und "Schloss Loersfeld" aufzusuchen. Im letztgenannten hatte Sternekoch Thomas Bellefontaine eine Suppe für alle Teilnehmer vorbereitet, die das Ehepaar Ursula und Hans Kiefer zur Freude der Organisatoren spendiert hatte.

Überhaupt sind die Kosten eine nicht zu unterschätzende Größe unter denen, die für das Gelingen und die Durchführung einen maßgeblichen Faktor darstellen. Daran ändert auch die von den Teilnehmern befürwortete Erhöhung der Teilnahmegebühr auf 30,-- Euro nicht sehr viel, wenngleich der finanzielle Spielraum durch diese Maßnahme erweitert wird. So gingen die Teilnehmer frohgemut nach Hause, erregten sich kaum über eine Auswertungspanne und beauftragten die Organisatoren, für eine erneute Auflage im Folgejahr zu sorgen.

Das Gesamtergebnis: pdf-Symbol-02

Hier einige Fotos von der Fahrt und einige Zeitungsberichte:

 

 

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